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Jetzt sind die anderen dran – wie erfährt man etwas über die Gewohnheiten und die Wünsche der anderen?

Der nächste Punkt auf unserem Plan ist die Ideen, Anregungen, Wünsche von anderen Kindern, Jugendlichen, Eltern, Großeltern, Menschen mit und ohne Behinderung herauszufinden. Dazu ist uns die Idee eines Fragebogens gekommen. Nun heißt es überlegen, was wir für Fragen stellen müssen, um ganz viele Ideen zu bekommen. Leider ist unser erster Fragebogen irre lang geworden. Vier Seiten voller Fragen. Irre. Ganz viele Fragen zu gewünschten Materialien, zu Spielgeräten und Sitzgelegenheiten. Zuerst haben wir den Fragebogen nur in einem kleinen Kreis versucht, aber da ist uns schon aufgefallen, dass es den Kindern und Jugendlichen zu viele Fragen waren und sie keinen Bock hatten, so viele Fragen zu beantworten. Daher haben wir den Fragebogen ganz schön überarbeiten müssen. Viele Fragen wurden anders formuliert. Andere Fragen wurden herausgenommen oder mit anderen Fragen verknüpft so dass wir doch eine Antwort erhalten. Das hat uns noch einmal ganz viel Zeit gekostet und wir hatten zwischendurch ein Hänger und keine Lust mehr. Aber als der Fragebogen endlich fertig war, sind wir auf die Strasse gegangen und haben uns rund um den Theaterplatz aufgestellt. Mit Kamera und Mikrofone haben wir ganz viele Menschen befragt. Jung und alt, klein und groß. Einfach alle. Thomas hat uns vorher noch einmal in bestimmte Gesetze eingewiesen, denn man darf nicht einfach Bilder oder Aufnahmen von Menschen machen ohne deren Zustimmung. Wir mussten immer erst fragen und die Leute diese Datenschutzbestimmung abzeichnen lassen. Das nennt sich das Recht am eigenen Bild. Dann kam das Interview auf der Strasse mit ganz vielen uns unbekannten Menschen. Das hat erst einmal ganz viel Überwindung gekostet, aber dann hat es nur noch irre Spaß gemacht. Wir haben kleine Teams gebildet und sind mit unseren Fragebögen, Stiften losgezogen. Ich glaube wir haben über 200 Leute befragt. Das war ein toller und aufregender Tag.

19. April 2019, 16:09 Uhr