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Der alte Spielplatz – unsere Vorlage für »da geht noch mehr«

- Jason | 11 -Nach unserer Exkursion zum Spielplatz am Zeughof fanden wir jetzt nur noch eine Baustelle vor. Der alte Spielplatz wurde bereits abgebaut. Als Ersatz für diesen Spielplatz gibt es jetzt einen Spielplatz hinter dem mon ami, um erst einmal diese Lücke zu füllen. Vor Ort konnten wir uns einen Einblick verschaffen, wie groß doch die Fläche ist, die wir jetzt mit unseren Plänen gestalten und planen sollen. Der Anbau vom Haus der Weimarer Republik nimmt eine Fläche vom Spielplatz weg, die dann aber an anderer Stelle vielleicht wieder dran gebaut wird. Aber mit den Bildern vom alten Spielplatz haben wir die Möglichkeit die alten Spielgeräte anzuschauen und zu überlegen wie wir es jetzt anders/​besser machen können.

Die Bilder vom alten Spielplatz am Zeughof wurden durch das Grünflächenamt der Stadt Weimar | Herr Friedrich zur Verfügung gestellt

16. Mai 2019, 19:56 Uhr


Von der Idee zur Realisation – Der Flugzeug Platz – Geschichte trifft auf Spielzeug Planung

- Alexa | 12 -
Letizia, Indira und ich sind ein Team. Wir haben nach der Exkursion in das Stadtarchiv die Idee entwickelt, ein bespielbares Flugzeug als Spielgerät umzusetzen. Das ist ganz schön tricky, denn wir müssen bei unseren Überlegungen immer bedenken, aus welchem Material es später gebaut werden soll. Die Idee mit dem Flugzeug kam uns, als wir im Stadtarchiv erfahren haben, dass es einen Flugzeugangriff auf Weimar gegeben hatte und dabei Bomben auf dem Zeughof eingeschlagen sind und ganz viel zerstört hatten. Dieses Flugzeug soll an diesen Teil der Geschichte erinnern.

15. Mai 2019, 12:08 Uhr


Jamie liebt Exkursionen – Stadtgeschichte mit Spaghetti

- Jamie | 11 – Wir hatten schulfrei und haben doch gearbeitet. Wir haben uns durch die ganzen alten Dokumente gewühlt und nach der Geschichte vom Zeughof wie Detektive gesucht. Das war schon ein bisschen anstrengend. Ich war zuerst ganz allein, aber dann haben mich Jason, Vossi und Letizia in ihr Team geholt. Das war richtig nice. Aber das Tollste an der Exkursion war das Essen danach. Da habe ich mir eine riesige Portion Spaghetti reingehauen.

14. Mai 2019, 21:10 Uhr


Stadtarchiv der Stadt Weimar

Heute waren wir im Stadtarchiv. Spannende Sache. Hier gibt es Fotografien, Zeichnungen, Pläne und Karten von Weimar, die wir noch nie zuvor gesehen haben. Einige Geheimnisse konnten wir lüften. Das Zeughaus wurde auf dem Grund und Boden eines Franziskanerklosters erbaut. Wisst ihr eigentlich, was Zeughaus bedeutet? Geht ins Archiv, ihr findet sicher auch etwas über eure Nachbarschaft oder das Haus in dem ihr wohnt. Weimar ist so voll von spannenden Geschichten…Unsere Aufgabe war es heute die Geschichte von diesem Platz auch in unsere Ideen zum Spielplatzbau einfließen zu lassen. Daher hat mir heute der Besuch im Stadtarchiv ganz viel gebracht, denn die Franziskaner Mönche haben mich auf die Idee einer Mönchsschaukel gebracht.
Nach unserer anstrengenden und auf jeden Fall sehr spannenden Tag im Archiv gabs noch lecker Essen bei Munzur. Danke Yasmina, Katrin und Thomas…es hat Spaß gemacht.

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13. Mai 2019, 16:00 Uhr


Jetzt sind die anderen dran – wie erfährt man etwas über die Gewohnheiten und die Wünsche der anderen?

Der nächste Punkt auf unserem Plan ist die Ideen, Anregungen, Wünsche von anderen Kindern, Jugendlichen, Eltern, Großeltern, Menschen mit und ohne Behinderung herauszufinden. Dazu ist uns die Idee eines Fragebogens gekommen. Nun heißt es überlegen, was wir für Fragen stellen müssen, um ganz viele Ideen zu bekommen. Leider ist unser erster Fragebogen irre lang geworden. Vier Seiten voller Fragen. Irre. Ganz viele Fragen zu gewünschten Materialien, zu Spielgeräten und Sitzgelegenheiten. Zuerst haben wir den Fragebogen nur in einem kleinen Kreis versucht, aber da ist uns schon aufgefallen, dass es den Kindern und Jugendlichen zu viele Fragen waren und sie keinen Bock hatten, so viele Fragen zu beantworten. Daher haben wir den Fragebogen ganz schön überarbeiten müssen. Viele Fragen wurden anders formuliert. Andere Fragen wurden herausgenommen oder mit anderen Fragen verknüpft so dass wir doch eine Antwort erhalten. Das hat uns noch einmal ganz viel Zeit gekostet und wir hatten zwischendurch ein Hänger und keine Lust mehr. Aber als der Fragebogen endlich fertig war, sind wir auf die Strasse gegangen und haben uns rund um den Theaterplatz aufgestellt. Mit Kamera und Mikrofone haben wir ganz viele Menschen befragt. Jung und alt, klein und groß. Einfach alle. Thomas hat uns vorher noch einmal in bestimmte Gesetze eingewiesen, denn man darf nicht einfach Bilder oder Aufnahmen von Menschen machen ohne deren Zustimmung. Wir mussten immer erst fragen und die Leute diese Datenschutzbestimmung abzeichnen lassen. Das nennt sich das Recht am eigenen Bild. Dann kam das Interview auf der Strasse mit ganz vielen uns unbekannten Menschen. Das hat erst einmal ganz viel Überwindung gekostet, aber dann hat es nur noch irre Spaß gemacht. Wir haben kleine Teams gebildet und sind mit unseren Fragebögen, Stiften losgezogen. Ich glaube wir haben über 200 Leute befragt. Das war ein toller und aufregender Tag.

19. April 2019, 16:09 Uhr